29 August 2024

Elster: Von Bad Elster nach Wünschendorf

Ereignisse einer Elster-Expedition

2. Tag: Die Elsterbrücken

Der zweite Tag meiner Reise beginnt in Adorf. Dieses stille Renaissancestädtchen lag noch im Schlummer, nur die aufgehende Sonne und der Bäcker beleuchteten den Marktplatz von zwei gegenüberliegenden Seiten.
Die Architektur deutet auf eine klassische Ackerbürgerstadt hin. Das bedeutet, die Bewohner hatten zwei Berufe: Vor der Stadt wurde gelandwirtschaftet, in der Stadt wurde gehandwerkelt. Eines Tages reisten die Venetianer nach Adorf und machten sie darauf aufmerksam, dass es noch eine dritte Erwerbsmöglichkeit gab: In der Elster lebten Perlmuscheln. Dankbar für den Tipp machten sich die Adorfer auf die private Perlenjagd, bis Kurfürst August auffiel, wie viel Geld das einbringt und er 1567 das gesamte Perlenbusiness verstaatlichte.


Ich setze meine Reise am Waldrand über den Schienen fort. Nur unscharf erkenne ich von hier den Halbrund-Lokschuppen mit 20-Meter-Drehscheibe. Hier befindet sich das einzige intakte Stellwerk im Vogtland. Zwar hat die Region durchaus viele Bahnstrecken, aber offenbar werden sie von woanders geregelt.

Hinter der Teppichstadt Oelsnitz beginnt die Talsperre Pirk. (Die Sachsen geben ihren Talsperren seltsam kurze Namen wie Pirk und Pöhn.) Der Stausee aus dem Jahr 1938 scheint weitgehend leer: Auf den ersten Kilometern erkenne ich nur eine farbenfrohe Flora am Seegrund, erst gegen Ende tauchen größere Pfützen auf. Viel sehen konnte ich von ihr aber zugegebenermaßen nicht, denn andere Gewächse verdeckten sie, und dann musste ich auch schon die Hügel und Dörfer hinauf.

Zurück unten im Tal entdecke ich eine Öffnung im Fels. Ich messe: Der Stollen ist fast 2 Meter hoch, 70-80 Zentimeter breit und 14 Meter lang. Die kleinen, groben Bearbeitungsspuren deuten darauf hin, dass das Stollenmundloch noch in ganz altmodischer Schwerstarbeit mit Hammer und Schlägel geschaffen wurde, schätzungsweise Mitte des 18. Jahrhunderts. Mehr als drei Bergleute können in dem engen Gang nicht gearbeitet haben.
Wonach haben sie gesucht? Der Diabastuff besteht aus Asche, Gesteinstrümmern und Schlacke - ein Werk der Vulkane, die im Oberdevon, vor 360 Millionen Jahren, ausgebrochen sind. Für versteinerte Asche besteht keine große Nachfrage auf dem Weltmarkt, doch ich weise auch Spuren von Eisenerz darin nach. Rund um Pirk befinden sich 21 solcher Überreste.

Aber Stauseen und Bergbau kommen nicht so häufig vor, dass sie typisch für die Elster wären. Abgesehen von Kurquellen gibt es noch eine Sache, die an der Elster besonders gehäuft auftritt: Brücken. Bogenförmige, große Steinbrücken, die alle irgendeinen Rekord aufweisen.
Die Autobahnbrücke Pirk macht den Anfang. Sie ist ein der größten Steinbogenbrücke Europas. Eine Untersuchung der Fundamente ergibt, dass sie schon aus den späten 1930er Jahren stammen, die oberen Steine dagegen erst aus den 90er Jahren. Es ist nicht schwer zu erraten, was passiert ist: Der Krieg hat den Bau unterbrochen, und wegen der Grenznähe hat sich die Fertigstellung erst nach dem Mauerfall gelohnt.

Sehr viel niedriger ist diese Stahlbrücke für die Eisenbahn, unter der die Elster über kleinere Steine rauscht. Hier muss ich mich bücken, was bei der Autobahnbrücke eher nicht zwingend notwendig war. (Im Gegenteil, dort habe ich den Kopf in den Nacken gelegt und hinaufgeschaut.)
Doch keine Sorge, auch die Eisenbahn wird noch ihren Anteil an den großen Elsterbrücken erhalten.

Doch dazu muss ich zunächst wilde Felspfade überwinden. Die sind mir immer noch lieber als die steilen Dorfstraßen, mit denen sich die Felswege im Tal abwechseln.

Die Elsterbrücke von Kürbitz ist 700 Jahre alt und damit die älteste Steinbogenbrücken Deutschlands. Ich zähle sieben Bögen auf 50 Meter Länge. Die nachträgliche Verbreiterung um einem Geh- und Radweg fügt sich gut ein.

Doch was ist das? Auferstanden aus Ruinen und der Vergangenheit zugewandt campiert eine Gruppe mit den Insignien der Deutschen Demokratischen Republik auf dem Land. Hierher sind sie also geflohen, die letzten Überbleibsel der gefallenen Regierung, ihre Republik umfasst nur noch die Fläche eines Campingplatzes.

Nach Plauen, die Stadt der Spitze, führt eine pons lapideus (Steinbrücke) aus dem Jahr 1244, die älteste Brücke in ganz Sachsen. Ein Blick auf historische Karten verrät den Grund: Hier kreuzten sich zwei Handelsstraßen.
Ein Denkmal eines karikierten Vaters mit Sohn deutet daraufhin, dass der mysteriöse anonyme Comic-Zeichner namens e.o.plauen von hier stammen könnte. Nun, schon sein Pseudonym war bereits ein subtiler Hinweis. Außerdem betreiben Kinder in einem kleinen Freizeitpark die einzige Kleinbahn Deutschland mit Oberleitung.

Bunte Bänke säumen die nächsten Felswände.

Unversehens stoße ich auf ein faszinierendes Relikt: So also haben die Kelten das Wetter bestimmt! Wettersteine sind in vielen anderen mitteleuropäischen Völkern belegt, ein Beleg für den regen kulturellen Austausch schon vor den Völkerwanderungen. Die keltische Variante des Wettersteins ist eine rautenförmige Schieferplatte und hat eine besonders knappe, geradezu mathematische Anleitung.

Zurück auf den Hügeln blicke ich mich um. Hier sollte nun die wohl faszinierendste Elsterbrücke das Tal überspannen. Doch das Tal dort unten ist von dichtem Wald bewachsen, nichts ist zu erkennen. Also marschiere ich über eine Kiesstraße, vorbei an einer Baustelle und in den Wald hinein. Endlich, eine Mauer! Aber der Weg ist gesperrt, ich muss mich ein wenig entfernen.

Endlich komme ich an der Elster heraus. Wo ist sie denn nun? Ich muss durch die Zweige ans Wasser herangehen, um die Elstertalbrücke zu erkennen. Andreas Schubert hat dieses Bauwerk 1846 entworfen. Und bei dieser Brücke hat nach dem Krieg bereits die DDR das Geld zusammengesammelt und sie 1950 vollständig wiederaufgebaut. 68 Meter hoch und 280 Meter lang ist die zweitgrößte Ziegelbrücke auf diesem Planeten. (Die größte, die Goitzschtalbrücke, steht nur wenige Kilometer entfernt im Nachbartal.)
Aber welche Enttäuschung! Nicht nur sind ihre zweistöckigen Ziegelbögen in einer Baustelle gehüllt - selbst von den Baugerüsten ist nur wenig zu sehen. Herr Schubert muss ein äußerst bescheidener Architekt gewesen sein, der um jeden Preis verhindern wollte, dass jemand sein Werk bewundert. Er hat sich eine vollkommen versteckte Stelle ausgesucht, an der ich selbst in optimaler Entfernung in der Hocke am Flussufer nur zwei übereinanderliegende Brückenbögen sehen konnte. Die Baugerüste lassen sie seltsam verpixelt aussehen - was Herrn Schubert wohl nur recht wäre.

Andererseits - immer noch schöner als diese Brücke:
In einem dicht besiedelten und befahrenen Tal passiere ich Elsternberg.

Da mache ich doch lieber einen Abstecher zum Stausee Greiz-Dölau. Er hat die Gestalt eines U-förmigen Nackenkissens, liegt ein Stück über der Elster und genau auf der Grenze von Sachsen nach Thüringen. Welches Gewässer wird hier überhaupt gestaut, und wohin fließt es? Ein seltsamer, eingezäunter See ist das.

Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich mir nun eine Pause im Schatten der Felswand verdient habe. Auf den kleinen Tischchen haben die Anwohner ihren Müll einfach liegen gelassen. Die Tischplatten bestehen aus Holz oder alten Reifen, sind aber stets wie ein Fliegenpilz angemalt. Der Fungorum Purgamentum ist ungenießbar, aber nicht derart giftig, dass ich mein Essen nicht darauf abstellen könnte.

Noch einmal Thüringen also! Seit ich vor vier Jahren an der Werra mit Thüringen-Touren begonnen habe, bin ich weit in den Osten des Landes vorgedrungen, habe es anhand seiner Flüsse in Scheibchen geschnitten, und die Elster ist nun die letzte Scheibe.

Und Thüringen empfängt mich mit der Stadt Greiz, der Perle des Vogtlands. Durch die Thüringen Teilungen wurde auch Greiz eine Hauptstadt, und es regierte Heinrich der Reiche. Bei diesem Namen ist es kein Wunder, dass er es sich leisten konnte, gleich zwei Schlösser zu haben. Im Oberen und Unteren Schloss verbauten die Herzöge jeden Stil, der nicht bei drei auf dem Baum war, ich erkenne Spuren von Romanik, Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko. Trotz dieser Prahlerei mit dem Reichtum muss das Volk den Namen falsch verstanden haben, denn sein Sohn wurde auf einmal Heinrich der Reuße genannt. Und seine Nachkommen waren demnach einfach Die Reußen - aus dem genuschelten Reichtum wurde der Familienname einer Dynastie. 1768 starben sie schließlich aus.

Und wer regiert seitdem? Auf der Suche nach der Antwort will ich unterhalb des Schlosses durch den Garten fahren. Doch der Weg ist versperrt. Zäune, dahinter Zelte, Speisen und Dudelsackmusik. Nanu? Anscheinend sind nach dem Ende der Reußen die Schotten einmarschiert und kontrollieren die Stadt von einem streng abgeriegelten Lager aus. Aus welcher Richtung ich auch schaue, ich finde keinen Zugang.
Doch da sich Schotten in Deutschland großer Beliebtheit erfreuen, nimmt der Rest der Stadt die Besatzung eher gelassen hin. In einem gemütlichen Café bestelle ich ein paar leckere, aber überteuerte Kartoffelrösti mit Lachs.

Anschließend verlasse ich die Stadt durch den Fürstlich Greizer Park, eine Gartenanlage im Englischen Stil. Fast verschwunden sind die Spuren, die verraten, dass es ursprünglich ein barocker Lustgarten gewesen sein muss, zum Beispiel vereinzelte Barrosen und Barrorchiedeen.

Über die Luftbrücke wollte ich ans andere Ufer zurückkehren. Zu meiner Enttäuschung besteht sie weder aus Luft noch aus amerikanischen Flugzeugen, sondern schlicht aus weißem Holz.

Im Volke erzählt man sich die Sage von der Wolfsgrube: Ein Musikant spazierte nachts durch die Schlucht, als ihm ein Wolf gegenüberstand. Der Mann besann sich auf die beste Selbstverteidigung, die ihm zur Verfügung stand: Geigen. Er geigte dem Wolf seine Meinung, und das musikalische Raubtier hörte andächtig zu. Der erschöpfte Künstler spielte und spielte, bis andere Menschen kamen und den Wolf vertrieben.
Tatsächlich dürfte man hier eher Bergleute als Musiker angetroffen haben. Ich untersuche die Wände der Wolfsgrube und stoße auf Phycodendachschiefer, der sich vor 450 Millionen Jahren im Meer abgelagert haben muss. Das abrupte Ende der Formation lässt sich aber nicht mit gebirgsbildenden Kräften erklären - hier muss ein ehemaliger Steinbruch gewesen sein.

Wieder einmal fahre ich durch ein herrliches Felstal, diesmal direkt an den Bahnschienen. (Und wieder einmal habe ich die steilen Dorfstraßenhügel in der prallen Sonne, die ich zwischenzeitlich überwinden musste, nicht fotografiert. Glauben Sie nicht, die Strecke sähe immer so aus!) Es ist noch nicht spät, doch eine kurze Recherche ergibt, dass ich morgen erst um 11 Uhr in Gera sein muss. Damit besteht kein Grund, mich zu beeilen, und in der Nähe von Wünschendorf verbringe ich den Abend lesend auf einer Bank im Schatten des Waldes.

27 August 2024

Elster: Von Františkovy Lázně nach Bad Elster

Ereignisse einer Elster-Expedition

1. Tag: Die Elsterquelle

Auf meinen Expeditionen im Einzugsgebiet der Elbe bin ich immer weiter gen Osten vorgestoßen. Heute entsteige ich einer Kleinbahn am Bahnhof Františkovy Lázně Aquaforum. Besagtes Aquaforum stammt trotz seines Namens nicht aus römischer Zeit. Die Therme hat sich architektonisch zwar ins historische Ortsbild eingefügt, stammt jedoch schätzungsweise erst aus dem späten 20. oder frühen 21. Jahrhundert. Und obwohl sie ihren eigenen Bahnhof hat, gehört sie nicht unbedingt zu den beeindruckendsten Thermen ihrer Zeit. Das Wasser fühlt sich recht normal an, die Beckenlandschaft ist überschaubar, und es gibt gerade einmal einen Saunaraum, welcher auf Wunsch erst hinzugebucht, bezahlt und aufgeschlossen werden muss - jedes tschechische Stadtbad ist da besser aufgestellt!

Bin ich hier wirklich richtig im berühmten böhmischen Bäderdreieck?


Offensichtlich, denn dieser Herr ist unverkennbar. Kaiser Franz Joseph von Österreich war der berühmteste Stammgast und Namensgeber für den Kurort. Die Einheimischen nennen ihn liebevoll Franzl/František oder förmlich Franciscus und stellen ihm Statuen auf. Wer seinen Zeh berührt, soll neun Monate später einen Jungen gebären, was zumindest in meinem Fall nicht funktioniert hat. Dass er im Grunde Herrscher einer fremden Besatzungsmacht war, scheint die Tschechen nicht mehr sonderlich zu stören - alles, was es dazu braucht, ist mehr als ein Jahrhundert Abstand mit zwei wesentlich schlimmeren Besatzern.

Die ganze Stadt scheint mehr oder weniger ein Park zu sein, doch nach einigen Minuten Fahrt durch die Bäume stoße ich tatsächlich wieder auf Häuser. Die frischen Töne aus weiß und blassgelb deuten darauf hin, dass sie erst nach dem Abzug der letzten Besatzer wiederhergestellt wurden. Blumen, Brunnen und Säulen säumen die prächtige Allee Národní. Das ist er also, der kleinste Kurort im römischen Bäderdreieck, wo Goethe, Kafka, Beethoven und Strauß entspannten. Und auch heute ist er voll von Tagesausflüglern von der deutschen Seite.

Doch was genau taten sie hier, denn Saunieren gehörte offensichtlich nicht dazu?
Sie tranken Wasser. Františkový Lázně/Franzensbad ist vollkommen durchsetzt von Quellen, manche davon sind älter als der Ort selbst. Schon im 14. Jahrhundert erwähnen Aufzeichnungen die Franzensquelle. Doch der helle Säulenpavillon rings um die älteste Quelle der Stadt kann dem Stil nach frühstens aus den 1840ern stammen, so viel ist eindeutig. Vorher lag die Quelle noch unter freiem Himmel, und es gab auch noch keine Stadt ringsherum. Die Chroniken berichten von einer Stelle namens Egerer Sauerbrunn. Frauen wanderten dorthin, füllten das Wasser ab und verkauften es in der Stadt Cheb/Eger, auf deren Territorium die Quelle lag. Doch dann wollte der Arzt Bernhard Adler die Quelle schützen und ließ 1791 einen Holzpavillon um die Quelle bauen - nun ist es eindeutig, es muss sich um die heutige Franzensquelle gehandelt haben. Einzelne Holzsplitter in der Erde verraten, was aus dem ersten Pavillon wurde: Die Frauen fürchteten um ihren Lebensunterhalt und rissen ihn auseinander, ein Ereignis, das als Egerer Weibersturm in die Geschichte einging.
Kostenlos kann ich das Quellhaus betreten und vom Wasser trinken, das stetig aus den kupferfarbenen Röhren rinnt. Aber die findigen Tschechen haben dennoch eine Möglichkeit gefunden, wie sie damit Geld verdienen: Bitte aus hygienischen Gründen nur aus einem Gefäß trinken, Becher gibt es für fünf Kronen im Automaten. Der erste Schluck ist ungewohnt bitter, danach kann ich mich an die Geschmacksnote gewöhnen.

Auf jeden Fall schmeckt es um Welten besser als die Glauberquellen nebenan. Urgh! Eindeutig Heilwasser, eine der ekligsten Flüssigkeiten auf diesem Planeten. Egal ob Glauberquelle II, III oder V, es schmeckt grässlich.
1921 wurden die Glauberquellen bei Bohrungen entdeckt. Aus 92 Meter Tiefe stammt dieses Salz mit ein klein wenig Wasser darin - 22 Gramm Salz pro Liter, die stärkste Quelle ihrer Art weltweit. Dahinter erkenne ich uraltes Graffiti, das Szenen aus der Gründerzeit des Orts darstellen muss.

Das ist eindeutig nicht die Quelle, zu der ich strebe. Wo beginnt denn nun mein Fluss? Ich suche im Lesopark weiter und stoße zwischen zwei weißen Spitzen auf die Sonnenquelle. Es ist die schmackhafteste bislang, aber auch sie ist nicht mein Ziel. Die 24 Quellen von Františkový Lázně sind restlos damit ausgelastet, Becher für fünf Kronen und Rentner abzufüllen - da bleibt nicht genug übrig, um auch noch einen Fluss zu beginnen.
Wenn ich das Tschechische richtig verstehe, wurde die Sonnenquelle 1962 "gefangen". Ich entnehme eine Probe des aus 40 Meter Tiere stammenden Wassers und untersuche sie mit einem neuartigen Instrument namens Zuverlässigstes Untersuchungs-Nachweis-Gerät Europas (Z.U.N.G.E.), wobei ich unter anderen Spuren der Kationen Magnesium und Calcium registriere, oder wie man hierzulande sagt: Horčík und Vápník. Die städtischen Aufzeichnungen berichten auch von solch exotischen Stoffen wie Hydrogenuhličitan.

Dass ich mich im westlichsten Teil Tschechiens befinde, erkenne ich daran, dass dieser See Ameryka heißt.

Ich muss noch ganze 20 Kilometer fahren, ehe ich im Wald endlich auf einen ganz bestimmten abzweigenden Pfad stoße.
Plätschert da etwas ganz leise? Tatsächlich, endlich habe ich die Quelle der Weißen Elster gefunden. Doch hier lässt es sich längst nicht so gut trinken wie im Kurbad: Das Wasser steht bewegungslos in einer steinernen Schüssel, nur ein flaches Rinnsal schleppt sich träge hinaus. Bei diesem Wasser habe ich dann doch erheblichen Zweifel an der Frische. Dafür ist die Elsterquelle weitaus prächtiger gefasst. Wenn ich die uralten Inschriften richtig deute, wurde der steinerne Torbogen mit Wappen 1898 vom Verband vogtländischer Gebirgsvereine errichtet.

Der Platz verfügt über eine Schutzhütte mit einem Gipfelbuch, das gemächlich in einzelne Zettel zerfällt. Bei einer Halbwertzeit von fünf Jahren ergibt sich aus der Anzahl der losen Seiten und dem aufgelösten Bindeleim, dass es mindestens 10 Jahre alt sein muss. Ich könnte natürlich auch einfach auf das Datum im ältesten Eintrag schauen, doch das wäre geschummelt.
Die Weiße Elster windet sich unter dem hölzernen Steg hindurch, vereinigt sich mit einem ausgetrockneten Quellfluss...

...und verschwindet im Wald, nur einen Kilometer Luftlinie von der Grenze entfernt. Doch Tschechien hat genug Anteil an diesem Fluss, um ihm einen eigenen Namen zu geben: Bíly Halštrov.
Gibt es eigentlich auch eine Schwarze Elster? Ja, aber sie hat mit der Weißen eigentlich nichts zu tun und mündet an völlig anderer Stelle, bei Wittenberge, in die Elbe. Dennoch übersetzen sogar die Tschechen, die mit der Schwarzen nun wirklich nichts zu tun haben, ihre Farbe völlig akkurat.
Viel zu sehen bekomme ich vom Bíly Halštrov zunächst nicht, seine kleinen Stauteiche sind völlig im Wald versteckt.

Ich schwitze und schlängle mich wie schon die letzten 20 Kilometer durch ein offenes Hügelland, durchsetzt mit kleinen Kapellen und Bürgchen und gelegentlich herrlichen Böschungen voll Heide und Flieder. Dies ist der langgezogene, westlichste Zipfel Tschechiens, nur wenige Kilometer entfernt liegt . Doch anders als letztes Jahr am Eisernen Vorhang fahre ich diesmal an der Ostseite des Zipfels.
Rätsel geben mir diese riesigen Steinplatten auf. Wozu mögen sie gedient haben? Die Nähe zur Steinkapelle scheint eine religiöse Bedeutung nahezulegen, vielleicht sind es uralte Altäre für heidnische Schnitzel-(Kl)Opfer.

Ein Wiedersehen mit der Elster/Halštrov gibt es erst in Doubrava, und hier muss der Fluss bereits arbeiten.

Seine Mühlen sind nur noch in Ruinen erhalten und produzierten Papier für das Ascherland. Wann entstand die älteste Papierfabrik? Die Quellen sind höchst widersprüchlich und mehrdeutig, vom Anfang des Dreißigjährigen Krieges bis um 1850 ist alles möglich. Einige Indizien deuten darauf hin, dass das Adelshaus Zedtwitz 1562 den Anfang machte. Doch die Urkunde, die das beweisen soll, ist verschollen, und es ist unklar, ob darin wirklich die Mühle in Doubrava gemeint ist. Manchmal muss ein Forscher einfach gestehen: Boah, keine Ahnung.

Überrascht entdecke ich am Straßenrand ein Häuschen. Was mag das sein? Auch Doubrava hat eine Quelle, aber sie ist vollkommen anders - und relativ seltsam. Dieses Quellhäuschen wurde 1972 im Stil des sozialistischen Funktionalismus errichtet. Erst 2008 stellte man fest, dass es sich um eine Heilquelle handelt - warum erhielt sie dann vorher überhaupt ein Häuschen? Und warum werden die aktuellen Messungen in einer Tabelle ausgehängt, die Quelle dann aber doch per Kette abgeriegelt? Ich bin skeptisch und trinke lieber nach wie vor vom Wasser der Sonnenquelle, auch wenn die Flasche mittlerweile fast leer ist.

Nun kann ich durch dasselbe Tal wie die Elster fahren, und der Weg wird angenehm schattig und kühl.
Für den erfahrenen Reisenden sind die Betonplatten bereits Anzeichen genug für die Nähe zur Grenze, selbst wenn sie so nahtlos ineinander übergehen wie hier. Doch wer diesen subtilen Hinweis übersieht, erhält einen weniger subtilen: Achtung, Staatsgrenze! Gleich neben dem Weg endet Tschechien, die feuchte versteckte Felswand gehört bereits den Deutschen. Wie überaus untypisch: An der Elster beginnen die Felswände erst, sobald Tschechien vorbei ist.

Da Deutschland es versäumt hat, ein Willkommensschild für die Radfahrer aufzustellen, müssen die deutschen Schottergärtner einspringen. Niemand hält mich auf, und der einzige Tank, der an dieser Grenze auffährt, dient als Gartendekoration.

Tschechien mag zu Ende sein, aber sein berühmtes Bäderdreieck reicht bis nach Sachsen. Bad Elster ist eine ebenso grüne und ganz besonders gut beleuchtete Kurstadt. Allem Anschein nach sollen die Kurgäste vor allem in den dunklen Stunden mittels Lichttherapie kuriert werden - welch ein innovatives Konzept. Und ich komme gerade zur rechten Tageszeit, um es auszutesten!

Am Ortseingang leuchtet mir eine Frühlingsgöttin im Floratempel entgegen. Alten Aufzeichnungen zufolge soll der Tempel 1842 von Ernst Julius errichtet worden sein, aber das Fundament zeigt Spuren neueren Betongusses, der erst nach dem Zweiten Weltkrieg möglich wurde - es muss sich um einen Nachbau des zerstörten Originals handeln.

Bunt leuchten auch die Brücken im Rosengarten. Doch nur Lichttherapie genügt natürlich nicht, etwas Wasser braucht es auch für eine Kurstadt. Die Hotels entlassen ihre Gäste in die abendliche Wärme am Ufer des Teichs. Und gibt es hier auch Quellen? Ja, aber erst weiter oben an den Berghängen. Die Moritzquelle wurde kurz und bündig nach einem sächsischen Herzog benannt, aber die älteste Quelle trägt den sperrigen Namen Elsteraner Sauerling. Es gibt schon seit 1531 Aufzeichnungen über sie. Wirklich erfolgreich wurde die Kurstadt aber erst, nachdem sie ihrer Quelle einen peppigeren Namen gab der Arzt Georg Leisner sie in einem Buch und Goethe in einem Theaterstück erwähnte. Die Wirkung moderner Medien ist nicht zu unterschätzen!

Ich verabschiede mich aus Bad Elster und stoße auf den nächsten traumhaften Talradweg unter einem Anzugträger mit leuchtenden Fußsohlen - womöglich ein versteckter Hinweis darauf, dass den Kurbetrieb der Stadt schon seit Langem ganz modern eine AG organisiert.

22 Juli 2024

Kirnitzsch: Von Hinterhermsdorf nach Bad Schandau

Tag II: Die stille Deutschlandkirnitzschschlucht


3:00, Kahnfahrt Obere Schleuse, Deutschland, Kilometer 27,8 Ich habe den Fledermäusen lang genug zugesehen. Ohne körperliche Aktivität werde ich nun doch müde, also fahre ich lieber die lange Serpentine wieder hoch, zurück zur Kreuzung und den verschnörkelten Waldweg entlang.
So eine Nacht durchmachen ist nur was für Touren mit einer einzigen Nacht, bei der am nächsten Morgen nur noch wenige Kilometer übrig sind. Und selbst dann reicht es erstmal damit, war ja nur ein Experiment.

3:29, Deutschland, Kilometer 30,1 Ich darf wieder nach unten ins Kirnitzschtal radeln. Ich schaue erstmal ein Stückchen nach links und stoße zuerst auf den Wanderweg, der aus Richtung der Neuen Bärenhöhle kommt.

3:31, Deutschland/Tschechien Und dann auf die letzte Brücke nach Tschechien. Einen Kilometer später verlässt die Grenze den Fluss und steuert auf einem deutlich direkteren Weg die Elbe an.

4:00, Deutschland Ich warte eine Weile, bis es hell wird, ab hier möchte ich alles erkennen können. Der Nebel gibt zögerlich den Blick frei.

16. Jahrhundert (vermutlich), Deutschland Die Marienquelle wird gefasst. Man nennt sie heute so, weil über der Quelle eine Nische im Fels lag, in der irgendwas gestanden haben könnte, zum Beispiel ein Marienbild. Oder vielleicht auch was komplett anderes.
So wirklich viel weiß man über die Quelle nicht. Aber sie sieht wesentlich quelliger aus als die Kirnitzschquellen.


1612, Niedere Schleuse Die erste Version der zweiten Schleuse entsteht. Das Wasser fließt in der Mitte durch die Wasserpforte und an der Seite durch die Wilde Flut. Obendrauf steht ein Häuschen, in dem die Floßhaken aufbewahrt wurden. Damit wurde das Holz zum Verschließen bewegt, und bei Bedarf auch der Kurs der vorbeikommenden Flöße korrigiert. Noch heute schützt sie im Notfall vor Hochwasser.

4:37 Felswand an Felswand ragt in meinen Weg rein. Im Zwielicht der Morgendämmerung wirken sie beinahe wie riesige, faltige Gesichter. Eine Art Mount Rushmore im Profil, bei dem sich die Präsidenten alle mit Blick auf den Fluss hingelegt haben (nicht die im Foto, ich konnte das nicht richtig fotografisch einfangen).

4:48 Die Kirnitzsch hat derweil ihre wildeste Passage.


5:00 Ich komme auf einer Straße heraus.

5:05 Aber das heißt nicht, dass jetzt Schluss mit spektakulärem Stein ist. Im Gegenteil! Nun, wo das Tal und der Weg etwas breiter sind, ragen auch die Felswände noch imposanter auf. Das komplizierte Muster aus verwachsenen Steinblöcken und Platten bildet manchmal richtige kleine Terrassen, auf denen Wiesen und Bäumchen gedeihen.

5:08 Aber nun stehen auch immer öfter Häuser im Tal. Es handelt es sich praktisch nur um alte Mühlen, die Zimmer und Restaurants für Wandertouristen anbieten.

5:23 Denn auch wenn das Tal nun immer öfter in seinen Schleifen Platz für eine flache Wiese lässt, so richtig viel Landwirtschaft geht da nicht.

5:29, Lichtenhainer Wasserfall, Kilometer 42,1 Ab diesem Gehöft müssen sich die autolosen Wanderer nicht mehr mit Bussen begnügen, hier hält die Kirnitzschtalbahn. Puh, von hier zum Tal-Highlight bei den Booten und zurück ist es schon eine ganz schöne Strecke. Es gibt aber noch andere Strecken - so unübersichtlich viele, dass sich ein Grundbesitzer genötigt sieht, seine ganz private Steintreppe mit Privat - Kein Wanderweg! zu markieren. Zugegeben, sie sieht auch echt nach einem Wanderweg aus. Eine Strecke führt zum Kuhstall - eine Berghütte, offenbar das deutsche Äquivalent zum Tokán auf der tschechischen Seite.
Aber auch hier an der Endstation wartet eine kleine Sehenswürdigkeit.

1830 Der Lichtenhainer Dorfbach bekommt auch ein aufziehbares Stauwehr. Alle halbe Stunde öffnet der zuständige "Wasserfallzieher" die Klappe und erzeugt einen künstlichen Wasserfall. Wozu? Na, weil die Sachsen genauso wie die Harzer wussten, dass so was Besucher anlockt.

1853 Hier steht (schon wieder) eine Rindenhütte, die aber durch ein Gasthaus im Schweizer Stil ersetzt wird. Schon damals ist es wichtig, dass es die Wanderer nicht zu anstrengend haben: Esel, Einheimische oder einheimische Esel schleppen die Gäste in Tragsesseln zum gewünschten Startpunkt ihres Spaziergangs.


1912 Die touristische Wasserfallschleuse ist nicht gut darin, zu verhindern, dass ein Wolkenbruch aus dem Gebirgsbach eine zerstörerische Dusche macht, der metertiefe Löcher in die Erde fräst und anderswo Geröllhaufen zurücklässt.

17.7.2021 Und auch in jüngerer Vergangenheit wurde der kleine Wasserfall in Mitleidenschaft gezogen. Wieder zerstört der Starkregen vieles, aber für den Wasserfall ist besonders kritisch, dass er das Staubecken mit Schlamm verstopft.

2023 Endlich sind alle Genehmigungen für die Wiederherstellung da und die Bauarbeiter rücken an, um alles wie vor 120 Jahren aufzubauen. Wenn schon historisch, dann richtig. Gar nicht so leicht, denn es gibt kaum Fotos aus der Zeit.

5:35 Die Felsen sehen schon so aus wie damals, der Ablauf wird auch dieses Jahr noch fertig, aber das Staubecken dauert noch etwas. Ein Banner bittet um Spenden, um die historische Wasserfallanlage wiederherzustellen.
Aber da fällt doch schon was runter? Gradlinig und unverdrossen rauscht ein Wasserstrahl von den fast schon tropisch mit Schlingpflanzen überwachsenen Felsen. Ganz ehrlich, mir wäre gar nicht aufgefallen, das das nicht der richtige Wasserfall ist - ich bin es gewohnt, dass sich hinter dem Wort Wasserfall komplett unterschiedlich große Sachen verbergen, und das ist bei Weitem nicht das kleinste Rinnsal, das ich unter dieser Bezeichnung entdeckt habe.
Aber natürlich auch nicht gerade das größte.

2024-2025 Der Wasserfall ist komplett fertig.


1850 Eine ähnliche Geschichte hat der Beuthenfall eine Haltestelle weiter. Sein Name kommt von den Beuthen, also Bienenstöcken, die die Bauern am Ufer platzierten.

5:43 Von der Straße aus gesehen sehe ich seinen Schleier nur dumpf im Schatten zwischen Bauruinen plätschern.

5:46 Erst als ich dem Wanderpfad ein Stück aufwärts folge, sehe ich ihn aus komplett anderer Perspektive, von oben und in der wuchernden Wildnis. Kaum zu glauben, dass das derselbe Fall ist wie auf dem vorherigen Foto.

Vorgestern hatte mich schon der Instagram-Kanal des Elberadwegs vor den Schienen der Kirnitzschtalbahn gewarnt. Vielleicht dachten die, ich fahre stromaufwärts.

5:52 Denn bergab ist das nicht das Problem, da befinde ich mich gemäß dem Rechtsfahrgebot nicht auf der Seite der Gleise.
Dennoch: Die Straße ist schon echt eng. Immer wieder mahnt ein Schild, für die nächsten X Kilometer dem Gegenverkehr Vorrang zu gewähren und auszuweichen, wobei mit Gegenverkehr hauptsächlich die Bahn gemeint ist. Zusätzlich klebt derselbe Text vorne auf den Zügen als großer Aufkleber. Aber das ist alles eher ein Problem für Autofahrer, Bergauf-Radler und überhaupt nur dann, wenn auf dieser Straße irgendetwas los ist.

6:07 Auf einer gemauerten Kirnitzsch-Insel zelten die Gäste friedlich auf einem Campingplatz. Erfreulich viele Zelte, den Anblick kenne ich sonst kaum noch!

Pfingsten 1898 Die Kirnitzschtalbahn besteht ihre Jungernfahrt und kutschiert seitdem Touristen in den vordersten Teil des Sandsteintals - schon diese Strecke ist einzigartig in Europa. Bis heute tauschen die Fahrer ganz oldschool Signalstäbe, um Unfälle zu verhindern. 

6:12 Das ist nötig, denn es sie haben echt viele dieser gelben Straßenbahnwagen. Ich komme verblüfft am Depot vorbei. Fahren echt so viele gleichzeitig, oder haben die einfach nur sehr viel Reserve?

6:22, Bad Schandau Ich tauche ein in die ersten beigen Vorstadthäuser meines Ziels. Im Park stehen sogar noch zwei weitere Straßenbahnen.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt findet eine Wassernymphe einen spielenden Jungen, der Angst vor ihr hat und ausrutscht. Sie fängt ihn auf und zaubert eine Meeresschnecke, um ihn zu überzeugen, dass sie nichts Böses vorhat. Mit Erfolg. So erzählt es jedenfalls der Brunnen auf dem Marktplatz von Bad Schandau. Vielleicht eine sehr subtile Werbung für die Kuranwendungen der Stadt, keine Ahnung.

6:25 Die Kirnitzsch hat ihr Tal verlassen und nutzt den neuen Platz für einen finalen Bogen um die Stadt und die Therme.

6:26, Bad Schandau, An der Bindung, Deutschland, 120 m ü. NN, Kilometer 50,8 Hinter einer Holzbrücke und ein paar letzten Hecken ergießt sie sich dann unspektakulär mit einem letzten Sprudeln in die Elbe. Die Stelle heißt An der Bindung, weil hier im Bindehaus der kurfürstliche Bindemeister wohnte und überwachte, wie das ankommende Holz, dessen Spur ich bis hierhin gefolgt bin, zu größeren Flößen zusammengebunden wurde.

6:30 Der Elberadweg gibt sofort sein Bestes, mit einem schönen Uferweg durch den Kurpark mit nur kurzen Unterbrechungen.
Wohin nun? Die Kirnitzschtalbahn ist nicht mit anderen Zügen verbunden, der schnellste Weg rüber zum Bahnhof ist die Fähre.

6:40 Da die noch nicht verkehrt, radle ich ein Stück weiter zur großen Brücke, was eh nicht so viel länger ist.

6:57, Bad Schandau, Nationalparkbahnhof, Deutschland, Kilometer 54,5 Wie oft bin ich schon durch diesen Grenzbahnhof durchgefahren, auf dem Elberadweg sogar außen vorbei. Aber heute sehe ich den Bahnhof (und vorhin das dazugehörige Stadtzentrum) zum ersten Mal von innen. Was ich sehe, gefällt mir und ist von Kopf bis Fuß auf Wandern und Kur eingestellt. In der Bahnhofshalle liegt jede Menge Infomaterial, und ganz hinten ein Raum zum Inhalieren von Salz (aber mit sehr eingeschränkten Öffnungszeiten).
Ich steige in die stündliche S-Bahn (vom Zugtyp eher ein Regionalexpress) in Richtung Dresden. Das hier war definitiv eine gute Art, ein Wochenende zu verbringen! Aber nächstes Mal doch lieber mit normalerem Schlafrhythmus.