05 April 2026

Zschopau: Von Crottendorf nach Flöha

Die erste Stadt, die wirklich an der Zschopau liegt, heißt Schlettau und sieht nett aus.

Besonders das Schloss Schlettau, ein altehrwürdiger weiß-gelber Kasten in einem kleinen Park, wo sogar der ehemalige Graben grün ist. Von den verschiedenen Ausstellungen habe ich mir eine angeschaut, die sich in einem Nebengebäude (im Hintergrund mittig) versteckt.

 
Hier geht es um eine Kernkompetenz des Erzgebirges: Das Schnitzen. Gegen eine kleine Spende darf sich jeder ansehen, was unter einem Erzgebirgsmesser so alles entsteht.
Ich fragte im Gastraum im Erdgeschoss nach der Ausstellung, und sofort lief eine Dame nach oben und knipste nacheinander alles an. Und wieder aus, sobald ich den Blick von dem entsprechenden Teil der Ausstellung abgewandt hatte. Zum Glück kamen bald noch andere Besucher, damit das nicht alles ausschließlich für mich lief.
Die berühmten Weihnachtspyramiden (im Hintergrund mittig) drehten sich nicht, und auch die sogenannten Zahnwehmänner standen starr in der Vitrine und hielten sich mit leidendem Gesichtsausdruck ihre Backen. Aber in den Weihnachtsdörfern blinkte, leuchtete und rauschte es, Loren, Figuren und Kutschen drehten sich durch die Gegend.
Für alle, die das nicht kennen: Ein Weihnachtsdorf ist im Prinzip eine Weihnachtskrippe, aber in der Ultra Extented Edition. Also ein Tisch voll riesiger Figuren, die so gut wie alles darstellen, was irgendwie in der jeweiligen Region oder Folklore vorkommt, und wer alles ganz genau absucht, der findet, auch wenn das historisch null Sinn ergibt, mittendrin einen Stall mit Maria, Josef & Co. Man spielt also im Prinzip Wo ist Waldo? mit dem Jesuskind in 3D.
So ein Weihnachtsdorf klingt nach ner ganzen Menge Arbeit. Ich hatte aber keine Gelegenheit, den Schöpfer zu fragen, wie lange er denn für so ein Weihnachtsdorf (klein, mittel, groß, ganz groß) braucht.

Ganz besonders zieht sich das Thema Bergbau durch die Ausstellung. In einem aufgeschnittenen Modell eines Buckelbergwerks buckelten die Bergleute auf der Suche nach Silber, Eisen und Erz mechanisch durch die Gänge. Auch in den Weihnachtsdörfern ist der Bergbau präsent, dort aber eher folkloristisch verklärt durch zwergenähnliche Gestalten.



Sogar eine der Rasthütten ist mit Schnitzereien gestaltet.

Jetzt kommt der Teil des Zschopautals, der Teil, bei dem ich verstanden habe, warum der Radweg als schön gilt. Diese enge Schlucht zwischen zwei senkrechten Fels- und Waldwändern macht wirklich was her. Dabei war es bei dem geringen Verkehr auch gar nicht so wichtig, ob ich auf einer erhöhten Straße...

...oder einem erhöhten Waldweg fuhr. Der Fluss rauschte sowieso tief unter mir dahin, alle paar Biegungen mit einer alten Getreidemühle, die laut Schild auch mal als Frauengefängnis, Baumwollspinnerei und Schokoladenfabrik (daher also vorhin der Schokoladenweg) gedient hat. Sehr schön, dann müsste ich doch jetzt bald... was, das waren erst 6 Kilometer?! Wieso komme ich trotzdem nicht voran.
Weil mein Knie, auch wenn ich es zu ignorieren versuchte, sich inzwischen sogar bei fast optimal flachen Wegstrecken zu beschweren begann. Und wieso ist mein Handy schon leer?

Das Panorama von Wolkenstein ist ein Blickfang, denn unter dem Schloss steht ein historischer D-Zug herum. Darin befindet sich jetzt das Wolkensteiner Zughotel, ein Wagen dient als Restaurant, einer auch als Imbiss mit Außenanlagen. Der sieht am wenigsten so aus, als könnte er jemals wieder losfahren.

Frustriert über mein Tempo verzog ich mich in die Bäckerei direkt gegenüber, um mein Handy und mich etwas zu laden. Die Bäckereifachverkäuferin war wirklich vom Fach, denn sie deutete meinen enttäuschten Blick auf den Süßkram in der Auslage sofort richtig: "Sie wollen etwas Herzhaftes? Ich kann Ihnen eine Bockwurst machen." 

Wenn dir der Wegweiser die Wahl lässt zwischen über S228 und über "Schiebestrecke", dann weißt du, dass die nächsten Kilometer nicht leicht werden. Vor allem dann, wenn die Schiebestrecke über eine Alte Poststraße geht, die schon 1850 ersetzt wurde durch eine "bezüglich der Steigungsverhältnisse" günstigere Route. Und vor allem dann, wenn von diesem Weg vor Ort absolut nichts erkennbar ist.
Ich wählte das geringere Übel und fuhr auf Straßen rauf und runter, aus dem Tal raus und wieder rein, immer wieder mit jeder Menge Kuren, welche die Strecke verlängern.

Inzwischen ragte alle paar Kilometer ein Schloss über einer Flussbiegung auf, aber ich war nicht mehr in der Lage, mich daran groß zu erfreuen. Außer am Schloss Wildeck, denn erstens ist das ragt das besonders breit und eindrucksvoll über der Stadt Zschopau auf und zweitens sollte der Weg hier bald flacher werden. Ein bisschen zumindest.

Bald darauf war mir tatsächlich ein direkter Flussuferweg in einer Parklandschaft vergönnt. Aber ewig hielt das nicht an, bald folgte die nächste Steilstraße.

So hatte das keinen Sinn mehr! Das Ende der Zschopau war heute nicht mehr zu erreichen, schon gar nicht in diesem kniebedingten Tempo. Was ist denn nur los?
In der Stadt Flöha habe ich den Tag also abgebrochen. In Flöha mündet die Flöha, ein Nebenfluss, der eigentlich sogar größer ist als die Zschopau und hydrologisch damit der ganze Hauptfluss der ganzen Mulde. Die längliche Stadt zieht sich komplett an den Flüssen und Hauptstraßen entlang. Auf der einen Seite sehen die Häuser hinter der Straße ja noch ganz okay aus. Auf der anderen liegen weitere Burgen, diesmal aber ebenerdig, im modernisierten Industriezeitalter-Look und mit ganz neuen Adelshäusern namens POKKO PENNY REWE.

04 April 2026

Zschopau: Von Oberwiesenthal nach Crottendorf

Das hier ist der Kurort Oberwiesenthal, eine Ansammlung relativ schlichter Innenstadthäuser und großer Berghotels, so viel konnte ich von oben erkennen. Deutschlands höchstgelegene Stadt und die mit den meisten Übernachtungen im Erzgebirge, so viel konnte ich auf Wikipedia nachlesen.
Trotzdem stimmt es mich skeptisch, wenn eine Stadt so krampfhaft ihre Bedeutung betont, dass sie immer und überall das Wort Kurort vor ihren Namen klatschen muss (der wahre Grund ist, dass Kurort Oberwiesenthal genaugenommen nur ein Ortsteil der Gemeinde Obewiesenthal ist), und es zugleich nicht auf die Kette bekommt, dass an ihrem Bahnhof dann auch zumindest ein Dampfzug hält.
Oberwiesenthal grenzt direkt an Tschechien, und zwar an das Dorf Loučná am Fuße des Klínovec/Keilberg (ganz rechts im Bild, erkennbar am Fernsehturm). Anders als auf der deutschen Seite waren die Skipisten dort noch schneeweiß, aber die klare Kante zum schlammigen Wald ließ auch bei der Entfernung keinen Zweifel daran, wie natürlich dieser Schnee war.

Wie auch immer, ich war jedenfalls weder unten auf der tschechischen Seite noch unten in der Stadt. Obwohl sie der Startpunkt für den heutigen Radweg ist. Und das kam so:
Ich bin die beiden Chemnitz-Quellflüssen gefahren und musste dann feststellen, dass es keine sinnvolle Möglichkeit gab, von der Zwönitz-Quelle wieder wegzukommen. Gleichzeitig war ich aber schon ganz in der Nähe des Zschopautals. Darum dachte ich mir, was soll's, radelte über ein paar Berge und begann die Zschopau-Radtour. Dann überschätzte ich mich aber leider doch ein wenig und wollte noch am selben Tag bis zur Quelle kommen. Irgendwo beim Aufstieg auf den Fichtelberg begann sich mein rechtes Knie zu beschweren. Ich schloss das Rad an und ging zu Fuß weiter, was meinem Knie wesentlich besser gefiel. Als ich oben angekommen war, dämmerte mir dann aber, dass der Abend hereingebrochen war, die Seilbahn seit 16:20 nicht mehr fuhr und der Abstieg zur Stadt plus erneutem Aufstieg bei Tageslicht mit diesem Knie ganz sicher nichts mehr wurde. Was auch nicht so schlimm war, denn erstens gab es in der Stadt eh nichts Bestimmtes, was ich mir anschauen wollte, zweitens stand ich ja im Prinzip durchaus auf dem Territorium der Stadt und drittens auf dem Fichtelberg, mit 1215 Metern der höchste Berg Sachsens (aber nicht der höchste im Erzgebirge, der Klínovec gegenüber in Tschechien hat noch 29 Meter mehr).

Markiert ist der Fichtelberg mit einem schlichten Gipfelkreuz ohne Aussicht, denn die braunen Tourismusgebäude rundherum schirmen den Blick ab. Das Hotelrestaurant im Erdgeschoss war tatsächlich hell erleuchtet und besucht, aber niemand kam zu später Stunde mehr nach draußen. Ich hatte den Blick ganz für mich. Zumindest, sofern ich aus dem Kreis der braunen Häuser heraustrat.

Für den Blick in Richtung Stadt/Seilbahnen/Tschechien wurde sogar eine kleine Plattform gebaut. Schöner fand ich aber den (z)weiten Blick in Richtung Norden, wo sich ein Erzberg hinter den nächsten reihte, aller grün-bläulich und ziemlich breitgezogen. Diese Aussicht konnte ich auch noch genießen, während ich eine verschlammte Skipiste runterstieg.

Nach kurzer Zeit bin ich dann auch schon zwischen die Fichten vom Fichtelberg abgebogen, in Richtung Zschopauquelle. Die Stelle ist weder gefasst noch beschriftet, nur ein matschiger Tümpel, im April noch voller Schnee, der nur zögerlich schmilzt und sich in einen Graben ergießt. Da sah die Zwönitz-Quelle vor ein paar Stunden aber besser aus! Dabei ist die Zwönitz ja nun wirklich kein sehr bekannter Fluss, die Zschopau dagegen... naja, von der haben Sie vermutlich auch noch nicht gehört, aber sie soll in Sachsen eines der schönsten Täler haben.

Achtung! sehr schlammig - bitte Umleitung nutzen, warnte das Schild vor dem Pfad aus Schnee, Matsch und Schneematsch. 

Ein Stück tiefer staut sich der junge Fluss im Schwarzen Teich, aber auch dort gaben die Kaskaden kaum einen Ton von sich.

Aber keine Sorge, bald haben sich genug sprudelnde Bäche angesammelt, dass der junge Fluss sehr gut zu sehen und hören ist. Und auch die Wege sind fast immer normale, feste Waldwege. Es stehen erstaunlich viele Schutzhütten herum, an eine davon waren Skier genagelt. Möglicherweise muss man diese Wege teilen: Monsterrollertour. Mitbenutzung Reitsteig durch Monsterroller und Mountaincarts verkündet ein Wegweiser.
Und es sind eben Wege mit ziemlich langgezogenen Anstiegen, weil der Fichtelberg nun mal auch einer dieser langgezogenen Bergrücken ist, die ich von oben gesehen habe. Und der Fluss hat entschieden, dem Bergrücken ihm der Länge nach zu folgen, statt einfach an der Seite runterzufließen.

So dauerte es eine Weile, bis ich und mit etwas Abstand auch die Zschopau (hinten im Bild) den Wald verließen.
Am Waldrand steht eine weitere Schutzhütte, allerdings bin ich nicht ganz sicher, ob sich das Campingverbotsschild im Fichtelberggebiet auch noch auf diese Hütte erstreckt. Außerdem steht da... Zschopautalradroute (Mai-Oktober)? Ups. Naja, die Waldwege selbst waren Mitte April auch gut befahrbar, Schnee lag bloß ein bisschen auf der Wanderstrecke ganz oben.
Ganz hinten im Bild ist zu sehen, dass der Bergrücken immer noch weitergeht. Erst dahinter verläuft das Tal der Polava, in dem Oberwiesenthal liegt und wo die Dampfzüge und Busse fahren (wenn auch jetzt gerade nicht). Hier im Zschopautal dagegen fährt generell sehr wenig.

Eine Bahnstrecke gab es hier auch mal, darum konnte ich als nächstes einen sehr schönen Bahnradweg mit kurzen Unterbrechungen genießen. Am Wegesrand verkaufte ein Bauernhofhäuschen Eier aus Bodenhaltung und Milch... ürg, ich habe ganz vergessen, dass ich keine Buttermilch mag. Aber die Wurst und der Käse waren echt gut.
Warum führte die Bahntrasse überhaupt so hoch, Crottendorf ist doch schon das letzte Dorf? Die Bahn kann ja nicht ernsthaft auf den Fichtelberg geführt haben, oder? (Nein, wobei der Landtag vor 1887 auch eine Variante diskutierte, in der die Strecke bis Oberwiesenthal weitergehen sollte.) Ach so, es gab da oben noch den Crottendorf oberer Bahnhof, alles klar. Der untere Bahnhof war zuerst nur ein Haltepunkt, dann ein Bahnhof, dann wieder nur ein Haltepunkt. Die Züge hatten mit Schnee, Geröll, Bussen im Gleis und dem starken Anstieg zu kämpfen, beim Bahnübergang am Rathaus mussten sie immer ordentlich Anlauf nehmen, um überhaupt rüberzukommen. Schranken hatten sie noch nicht, stattdessen warnten Pfeiftafeln vor herannahenden Zügen - allein das Wort klingt todesnervig. Trotz aller Widrigkeiten schafften es die Züge, ohne Personenschäden Material für das Sägewerk, den Marmorbruch und die Kistenfabrik zu transportieren, und auch die sowjetischen Militärfahrzeuge traten nach der Niederschlagung des Prager Frühlings von hier aus die Heimreise an. Ohne Personenschäden schließt wohl keine Mitwirkung an Angriffskriegen ein.

Nach dem langgezogenen Crottendorf macht die Bahntrasse auch noch einen wunderbaren Bogen im Grünen, wieder mit einer Schutzhütte, und dazu einer Rasthütte mit Kneippanlage. Hier wollte ich mich dann auch zur Ruhe betten. Die Hütte selbst hatte einen harten Betonboden, also legte ich mich lieber auf die Erde an der Rückwand, unter dem vorstehenden Dach, falls entgegen der Prognose doch noch etwas Regen kommen sollte.

Ich war gerade fast eingeschlafen, als sich die Stimmen einer Gruppe Sachsen näherten, die entschieden, diese Hütte sei der perfekte Ort, um etwas Cannabis zu konsumieren, das sie nach zahlreichen Versuchen auch tatsächlich erfolgreich anzündeten. Dabei führten sie in sehr normales Gespräch, unter anderem darüber, wie schwierig es doch sei, mit einem normalen Einkommen ein Kind zu versorgen, sowohl die Preise für Gras als auch für Kinderwägen waren Thema. Mich hatte absolut niemand bemerkt, obwohl die hölzerne Rückwand schon ein gutes Stück über dem Boden aufhörte. Ich überlegte, auf mich aufmerksam zu machen, und ob sie dann aus Höflichkeit in die nächste Hütte weiterziehen würden. Da nahm das Gespräch mit einem Mal eine andere Wendung und drehte sich darum, wer wem bei welcher Gelegenheit aufs Maul gegeben habe, warum die Vorwürfe häuslicher Gewalt von der Ex völlig an den Haaren herbeigezogen waren und warum der Sprecher ja nun wirklich ein sehr ruhiger und friedfertiger Typ sei, es sei denn, jemand würde ihn wirklich nerven. Das sind jetzt nicht gerade meine bevorzugten Gesprächsthemen bei nächtlichen Überraschungsbesuchern. Auch wenn mir die Leute eher großmäulig als gefährlich vorkamen, war ich an dem Punkt auch irgendwie zu neugierig, in welche Richtung sich diese absurde Unterhaltung als nächstes drehen würde. Thema war noch, wer im Bekanntenkreis welche härteren Drogen probiert habe und warum diese Menschen ihr Leben natürlich viel weniger im Griff hatten als die Sprecher, die alle ihr Limit kannten. Irgendwann fand ich überraschend heraus, dass zur Gruppe auch eine Frau gehörte, die nach einer halben Stunde das erste Mal etwas sagte, als sie aufgefordert wurde, doch auch mal ihre Meinung zu der ganzen Sache zu sagen.

Übrigens durfte ich mir einige Tage vor der Tour folgende Belehrung anhören:
"Du weißt aber schon, dass Katzenaugen am Rad Pflicht sind? Oder du brauchst so einen reflektierenden Streifen auf dem Reifen, aber den sehe ich bei dir auch nicht."
Von wegen kein reflektierender Streifen! Ich habe keine Ahnung, wie die nächtlichen Besucher, als sie endlich mit einem neuen "Wegjoint" in der Hand weitergingen, diesen Anblick im Dunkeln übersehen konnten. Oder wie sie in ihrem Zustand wohl darauf reagiert hätten.


02 April 2026

Göltzsch: Von Grünbach nach Greiz

Heute habe ich eine neue Methode aus eine neue blogging-methode ausprobiert: Die Zeit zu sparen und auch um frischen Eindrücke sofort zu konservieren, habe ich diesen Beitrag schon während der Fahrt (bei ruhigen Abschnitten) in meiner Sprachnotiz App diktiert. Das merkt man doch nicht oder?

Nachdem ich habe gedacht halt am Bedarfshalt Grünbach die halte und Taste gedrückt hatte, ging ich mir erstmal ein paar grüne Becher Bäche anschauen. Die Weiße Geld Göltzsch hat eine ungewöhnliche y förmige Quelle: An zwei stellen direkt nebeneinander wickert das Wasser träge aus Moos und Tannennadeln in zwei bach Betten. Eine bist etwa einen Meter, das andere 10 m, also ein etwas ungleichmäßiges y. Sie vereinigen sich dann unter dem Stein mit der Aufschrift weiße gölzschwelle Göltzschquelle punkt

durch Schiefer im Boden färbt sie sich angeblich weiß grau oder sogar hey vielleicht violett, von diesem Farbenspiel konnte ich aber nicht viel sehen. Auch nicht auf den nächsten Metern, wo sie aus ominösen gründen in hölzerne Rennen gefasst wurde, obwohl die Quelle vollkommen abgelegen im Wald (nah an der zwickauer Mulde Quelle) liegt.

Dieser vogtländischer Wald hat zwar nur holprige Wege, ist aber wunderschön und, wie schon der bahnhofsname versprochen hat, sehr grün. obwohl es ein werktag war, hatte eine fröhliche wanderfamilie die Rasthütte bereits komplett belegt.
Angeblich liegen in der geilsten Göltzsch die größten den edelsteinzirkone Europas aber dass ich da keinen gefunden habe sollte nicht überraschen – es sind so wenige, dass sich der Abbau nicht gelohnt hat Die Weiße Kölsch Göltzsch vermischt sich der Kleinen Gölz Göltzsch (so klein, dass ich sie nicht gesehen habe) und plätschert als idyllischer Wildbach in Weges Nähe ganz paradiesisch über große und kleine Steine abwerten.

Soweit nicht überraschend. Was mich aber überrascht hat: Der künstliche Floßgraben sah sogar noch Bilder wilder aus! Über diese Verbindung zur Mulde wurde Holz transportiert, aber wie ein menschengemachter transportweg sah der Graben nur an der breiten Stelle beim Zusammenfluss mit der Kölsch Göltzsch aus kurz dahinter stürzt er sich gerichtsfälle Rißfälle hinunter: Das Wasser spritzte fröhlich durch eine schmale Felsen drinne abfährt. Wir sollen da 1548 die Flößer auf ihren Flößen runtergefahren sein? Ja die Waldfee!

Kurz vor falkenberg wechselte ich auf asphaltierte Nebenstraßen und die Kölsch Göltzsch in einen kleinen Stausee mit Stränden. Für Kinder wurde sogar extra ein vom großen Stausee abzweigen da mini Stausee angelegt, damit sie auf dem Spielplatz losfahren Floß fahren können.


Die Orte an der Gölz Göltzsch sind nicht so bemerkenswert. In Falkenberg fand ich sogar die klinker Reihenhäuser am Ortsausgang schöner als das Zentrum selbst.

Die Geld Göltzsch trägt jetzt ein Gewand aus großen grauen Wackerstein in dem sich noch immer mehr Grünzeug als Wasser befindet. Kurz darauf einigen sich zwei der Stein gefakten Flüsse, Weiße und die Rote Gölz Göltzsch, okay so geht's zur Göltzsch.

ab und zu das Parks und Ufer wegen, komischerweise radar war da vom Fluss sogar weniger zu sehen als auf der Straße. Diesen uninteressanten abschnitt wollte ich so schnell wie möglich hinter mich bringen aber ein paar Baustellen waren da vollkommen anderer Meinung. Aus einer davon steinerne ufer anscheinend gerade komplett neu gefasst.

Erst in Längenfeld Lengenfeld beginn ein netter bahnradweg sehr passend bei einem Flüsschen, dessen Bekanntheit maßgeblich mit der eisenbahn zusammenhängt. Auch der ehemalige Bahndamm ist überaus übermütig grün: Bäume, Hecken, blindschleichen Vogelgezwitscher und Pusteblumen verdecken oft effektiv jeden Blick den Fluss oder die Landstraße. Das Tal ist immer noch nicht eng, aber es reicht für eine stattliche Blumenwiese. So macht das Radeln Spaß entspannung pur – außer gucke auf die Uhr bahnhofsgebäude von Wolfspfütz und Zucker zucke zusammen weil diese eine völlig falsche, schon sehr spät Uhrzeit anzeigt.

Eine originale bahnbrücke aus Stahl noch vorhanden, eine andere wurde durch eine überdachte holzbrücke ersetzt,

aber der ware Blickfang in diesem Tal sind nicht die kleinen rücken unten, sondern die riesigen die hochtrobende das Tal überspannen. In weißen Sand Weißensand überragen die weißen (Sand?) steinbögen der autobahnbrücke alles andere.

Die bekannteste Stelle im Göltzschtal ohne Zweifel die gewaltige Göltzschtalbrücke. Für sie gibt es extra ein eingezäuntes touristisches Areal mit Kiosk mehreren Aussichtsplattformen, außerdem stehen da gleich mehrere ehemalige Bahnhofsgebäude, ist der Aufschrift zufolge hieß der Bahnhof tatsächlich auch Göltzschtalbrücke. Kein Wunder bei dem Riesenteil!
Ich habe wahrscheinlich schon größere Brücken gesehen, aber das Ding ist: diese hier wirkt größer, weil sie so irrsinnig irrsinnig viele backsteinbögen beinhaltet, die an sich auch schon groß sind, aber trotzdem klein wirken. Nur zwei davon sind besonders groß, damit der Fluss durch passt. Die größte Ziegelbrücke der Welt enthält 26 Millionen Ziegelsteine und unten auch noch ein paar größere sandsteine oder jedenfalls irgendwelche anderen normalen. Sie wurde gebaut als Teil ersten wechselspeyerischen sächsisch-bayrischen Eisenbahn und auch heute fahren da noch normale Züge rüber.

Ich bin Wirklich kein künstlerischer Fotograf aber sogar mich haben die Bögen inspiriert perspektiven rum zu knipsen.

Der bahnradweg endet schon an der Burg nielau Mylau kurz vor der Brücke, und wie an der Chemnitz gibt es auf dem letzten Stück bloß noch die eine straße im Tal an der Grenze zu Thüringen neben ein paar felswänden (die sind heute ungewöhnlich dunkel wenn man bedenkt dass ich an der Weißen gölz Göltzsch gestartet bin). auf das Meisterwerk der deutschen ingenieurskunst folgt ein nicht ganz so Meisterwerk, eine bauampel komm mal die wahrscheinlich schon seit geraumer Zeit teile des Strahl steilufers abzubrechen drohen und bereits Risse durch die rechte straßenhälfte laufen.

Die letzte geldspröcke Göltzschbrücke ist die grünste, wo es wuchert wild und verfallenen Bio Brücke. Dahinter fließt die Girls Göltzsch am Stadtrand von Greiz auch schon in die Elster.

Fazit: diese diktierfunktion benutze ich nicht so bald noch mal. Dass die Schwierigkeiten mit dem Namen gölshot Göltzsch hat, kann ich ja verstehen aber sie verschluckt auch immer wieder größere satzteile, die ich dann neu einsprechen muss

01 April 2026

Chemnitz: Von Chemnitz nach Wechselburg

Sehr geehrte Reisende, ich begrüße Sie ganz herzlich an Bord des Chemnitztal-Radwegs auf der Fahrt von Altchemnitz nach Wechselburg über Chemnitz-Küchwald, Wittgensdorf Auerswalde-Köthensdorf, Markersdorf-Taura, Amselgrund, Neuschweizerthal, Schweizerthal-Diethensdorf, Stein und Göritzhain.
Hier in Altchemnitz besteht zunächst Anschluss an beide Quellflüsse der Chemnitz: Hier enden die Würschnitztal-Radroute...

...und der Zwönitztal-Radweg.

Neben der Endhaltestellen-Schleife von Altchemnitz sehen Sie den Zusammenfluss der Chemnitz aus der Zwönitz und Würschnitz. Bitte beachten Sie, dass die Citybahn nach Stollberg heute ausnahmsweise in Altchemnitz endet und nicht von den Straßenbahngleisen auf die Eisenbahngleise wechselt. Reisende nach Stollberg nutzen bitte den Schienenersatzverkehr.
Chemnitz-Altchemnitz
╠⇒Citybahn-Ersatzverkehr nach Stollberg, Citybahn, Straßenbahn, Stadtbus, Radroute Bayreuth-Zittau

Bitte beachten Sie auch, dass wir die nächsten Straßenbahnhaltestellen in Chemnitz überspringen und erst wieder in Chemnitz-Gustav-Freytag-Straße halten. Stattdessen genießen Sie die Aussicht auf olle Industriegebiete und überraschend steile und felsige Ufer. Chemnitz steht unter dem Motto: Parks & Marx.
 

Chemnitz-Gustav-Freytag-Straße
╠⇒Citybahn, Straßenbahn, Stadtbus, DB-Bahnhof Chemnitz-Mitte (wenige Minuten zu Fuß)
Nächster Halt: Chemnitz, Gustav-Freytag-Straße. Ausstieg rechts.
Bitte beachten Sie auch den besonders zutraulichen Stadtreiher, der zwischen den Stadtenten durch die Chemnitz stakt.

Karl-Marx-StadtChemnitz-Falkeplatz/Museum Gunzenhauser
╠⇒Straßenbahn, Stadtbus
Nächster Halt: Chemnitz-Falkeplatz. Ausstieg rechts. Hier besteht Anschluss an die Chemnitzer Fußgängerzone zu den einzigen zwei schönen Gebäuden der Stadt.

Meine Damen und Herren, unsere Weiterfahrt verzögert sich leider um wenige Minuten. Grund dafür ist, dass sich ein Autohaus auf dem ehemaligen Bahndamm befindet. Die Symbolik dürfen Sie selbst hineininterpretieren.

Chemnitz-Küchwald
╠⇒Citybahn, DB, Kohlezüge aus Profen, Kalkzüge aus Rübeland
Nächster Halt: Chemnitz-Küchwald. Sie haben Anschluss an einen Güterzug zum Kalktagebau in Rübeland im Harz. Bitte beachten Sie, dass sich dieser um wenige Minuten verspäten wird. Grund dafür ist, dass die Güterzüge seit der Stilllegung der Chemnitztalbahn mitten auf der Chemnitzbrücke die Richtung wechseln müssen, wozu sie in einzelne Abschnitte zerlegt und später wieder zusammengesetzt werden.
Es besteht weiterhin Anschluss an eine Deutsche Reichsbahn, Abfahrt neben dem bunt gestreiften Kühlturm des Heizkraftwerks. Diese verkehrt vermutlich höchstens noch über das Fabrikgelände.
Genießen Sie auch den Blick auf das doppelte Chemnitztalviadukt (a.k.a. Klapperbrücke). Immerhin hat es 163 000 Taler gekostet.

Chemnitz-Glösa
╠⇒Citybahn, DB, Kohlezüge aus Profen, Kalkzüge aus Rübeland
Karl-Marx-StadtBorna-Heinersdorf
╠⇒Citybahn, DB, Kohlezüge aus Profen, Kalkzüge aus Rübeland
Meine Damen und Herren, wir sind nun eingebogen auf den eigentlichen historischen Bahntrassenradweg der Chemnitztalbahn, die eigentlich Bahnstrecke Wechselburg-Küchwald heißt und vor allem für die zahlreichen Fabriken erbaut wurde. Bitte beachten Sie, dass die originale Chemnitztalbahn seit 2002 planmäßig entfällt. Sie fuhr genau 100 Jahre.
 

Wittgensdorf
Wir erreichen nun den Bahnhof Wittgensdorf. Ausstieg links. Bitte achten Sie beim Ausstieg auf die Hecke zwischen Zug und Bahnsteigkante und die Ruine am Bahnsteig. Dabei handelt es sich noch nicht um das Bahnhofsgebäude, das ist - wie die meisten auf der Strecke - rotgelb geklinkert und sieht noch gut aus.
Bitte beachten Sie, Ihr Anschluss an die Rutsche auf dem Spielplatz Wittgensdorf verzögert sich um wenige Minuten, da diese gerade montiert wird.

Liebe Fahrgäste, wir durchqueren nun den 125 Meter langen Auerswalder Tunnel mit besonders viel Graffiti. Es findet ein Farbwechsel statt: Die Brücken sind an dieser Stelle vorübergehend gelb statt grün.

Auerswalde-Köthensdorf
Nächster Halt: Auerswalde-Köthensdorf. Es besteht Anschluss an die Hängebrücke zum Restaurant Mühlenkeller in der Ruine der Mühle. Bitte beachten Sie, dass auf Gleis 1 keine Anschlusszüge für Sie bereitstehen. Grund dafür ist, dass das Gleis nur ungefähr so lang ist wie das Bahnhofsgelände und nach einem knappen Kilometer schon wieder aufhört. Bitte steigen Sie in Fahrtrichtung rechts aus.
 

Zu unserer Linken, ach nee, doch eher zu unserer Rechten, oder jetzt doch mehr zu unserer Linken sehen Sie nun die felsigsten Wände auf dem Bahntrassenradweg. Beachten Sie auch, dass die nächste Chemnitzbrücke zur Abwechslung mal aus Sandstein gemauert ist.

Darf ich erneut um Ihre Aufmerksamkeit bitten? Wir müssen nun bedauerlicherweise die Bahntrasse verlassen und einem straßenbegleitenden Radweg folgen. Grund dafür sind Bäume und Berge auf der Strecke.


Markersdorf-Taura
╠⇒Chemnitztalbahn-Aussichtswagen
Nächster Halt: Markersdorf-Taura. Es besteht Anschluss an die Aussichtswagen der Chemnitztalbahn. Gnome steigen bitte hier in das Mini-Riesenrad um, mit dem Schausteller für ihre Volksfeste werben.
Bitte achten Sie beim Ausstieg auf die Strudeltöpfe aus Cordieritgneis in der Chemnitz, deren Wasserkraft die Mühlen und die Betriebe und damit die Chemnitztalbahn überhaupt erst ermöglicht haben.
 

Alte Mühle
╠⇒Chemnitztalbahn-Aussichtswagen
Amselgrund
╠⇒Chemnitztalbahn-Aussichtswagen
Meine Damen und Herren, unter Vogelgezwitscher erreichen wir als nächstes Amselgrund. In Amselgrund haben Sie Anschluss an die historischen Museumsbahn, die nach wie vor mit einem kleinen offenen Aussichtswagen auf einem kurzen Abschnitt der Chemnitztalbahn verkehrt.
Talwärts in Richtung Markersdorf-Taura, Abfahrt immer um 07 und 37 Minuten nach der vollen Stunde von 13 bis 18 Uhr an jedem Sonntag von April bis Oktober auf Gleis 1.
Und bergwärts in Richtung Schweizerthal-Diethensdorf, Abfahrt immer um 21 und 51 Minuten nach der vollen Stunde, von 13 bis 18 Uhr an jedem Sonntag von April bis Oktober auf Gleis 1.
Oder auf Anruf nach Vereinbarung.
Der Ausstieg ist in Fahrtrichtung links.

Neuschweitzerthal
╠⇒Chemnitztalbahn-Aussichtswagen
Zwischen zwei grünen Stahlbrücken erreichen wir nun Neuschweitzerthal. Auch hier besteht Anschluss an den Aussichtswagen auf Gleis 1. Bitte beachten Sie, dass der Zug durch Jodeln nicht herbeigerufen werden kann.
Unsere Fahrt wird nach einem kurzen Aufenthalt wie schon zuvor auf dem asphaltierten und etwas kurvigeren Gleis 2 fortgesetzt. Dieses eignet sich auch für idyllische, aber äußerst kurze und simple Wanderungen, bei denen Sie mit dem Aussichtswagen zurückfahren können.
Ausstieg in Fahrtrichtung links.

Schweizerthal-Diethensdorf
╠⇒Chemnitztalbahn-Aussichtswagen
Meine Damen und Herren und alle dazwischen und außerhalb, wir erreichen nun Schweizerthal-Diethensdorf. Der offizielle Chemnitztal-Radweg endet dort. Bitte achten Sie beim Ausstieg auf den Betriebsgraben, in dem man laut Beschilderung offenbar besonders leicht ertrinken kann.
Es besteht erneut Anschluss an die Aussichtswagen, diesmal allerdings nur talwärts zurück nach Markersdorf-Taura.

Die Chemnitztalbahn bergwärts in Richtung Wechselburg entfällt aufgrund zahlreicher Unterbrechungen im Gleis. Leider wurde statt der Museumsbahn auch der Bahntrassenradweg nicht fortgeführt. Eine Fortsetzung ist in Planung, genauere Informationen hierzu kann ich ihnen derzeit noch nicht geben.
An die Radfahrer zudem an dieser Stelle der Hinweis, dass die Chemnitz im Gegensatz zu anderen Flüssen flach beginnt und in Richtung Mündung immer bergiger wird.

Es besteht also nur noch Anschluss an die Landstraße durch das Chemnitztal.

Mohsdorf

Stein
Liebe Fahrgäste, ich bitte um Entschuldigung für die etwas holprige Fahrt, Grund dafür sind zahlreiche baufällige Brücken, verstopfte Tunnel sowie immer wieder Asphalt im Gleis.

Göritzhain
Ich muss Sie leider nochmals um Entschuldigung bitten, unsere Weiterfahrt verzögert sich leider auf unbestimmte Zeit. Grund dafür ist ein umgestürzter Baum auf der Brücke. Sie haben nun die Möglichkeit auszusteigen und über die Landstraße weiterzugehen, die das Tal verlässt.

Liebe Fahrtgäste, wir haben nun endlich nach mehreren Versuchen einen halbwegs befahrbaren Waldpfad als Umleitung entdeckt und setzen unsere Fahrt nun fort.
Wanderer haben nun die Möglichkeit, abzuspringen und auf einem kurzen Pfad die Mündung der Chemnitz in die Zwickauer Mulde zu erkunden. Sehenswert sind neben der teilweise überspülten Grasspitze zwischen den Flüssen vor allem gleich zwei Eisenbahnbrücken von ganz unterschiedlicher Bauart, bitte beachten Sie, dass keine davon Teil der Chemnitztalbahn ist. Auf dem großen Viadukt über die Mulde rechts verkehren nach wie vor Regionalzüge zwischen Chemnitz und Leipzig, während auf der kleineren Brücke über die Chemnitz links nur der Schienentrabi fährt.

Wechselburg
⇒Zwickauer-Mulde-Radweg, Bus zum Bahnhof Geithain, Schienentrabi, völlig gesperrte Straße und wilder Wanderweg zum Bahnhof Narsdorf
Liebe Fahrgäste, mit einer Verspätung von etwa 20 Minuten erreichen wir nun fast planmäßig unseren Ziel- und Endbahnhof Wechselburg. Es besteht Anschluss an den Mulderadweg und das DR-Gleiskraftrad GKR Typ 1 alias Schienentrabi (einem Inspektionsfahrtzeug der Reichsbahn, das den Motor des berühmten Trabant verbaut hat und aussieht wie ein gelbes Bobbycar) auf der Muldentalbahn in Richtung Penig oder Rochlitz, Abfahrt wann auch immer Sie gebucht haben.
Wanderer, die von hier aus mit der Bahn zurückfahren wollen, steigen hier um in den Bus zum Bahnhof Geithain, beachten Sie, dass eine Fahrradmitnahme dort nicht vorgesehen ist.
Für Radfahrer, die von hier aus mit der Bahn zurückfahren wollen, habe ich leider schlechte Nachrichten. Da die Landstraße zum Bahnhof Narsdorf gesperrt ist, sind Sie auf den wilden Wanderweg angewiesen. Dieser bringt Sie zwar durch ein herrliches Bachtal, ist jedoch trotz eines einzelnen Fahrradwegweisers für Fahrräder ungeeignet, da diese über Felsstufen und Furten getragen werden müssen.
In Narsdorf besteht dann Anschluss an den RE 6 in Richtung Chemnitz Hbf oder Leipzig Hbf. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Displays im Zug defekt sind und die Zugzielanzeige daher ganz altmodisch mit Papierschildern erfolgt.

Wir verabschieden uns von Ihnen und würden uns freuen, Sie bald wieder auf einem Eintrag auf flussradler.blogspot.de begrüßen zu dürfen. Bitte schließen Sie das Fenster in Klickrichtung oben rechts.